Grundschule Bessenbach

Seitenbereiche

Kontrast

Schriftgröße: Schriftgre ndern
  • Grundschule Bessenbach
  • Grundschule Bessenbach
  • Grundschule Bessenbach
  • Grundschule Bessenbach
  • Grundschule Bessenbach

Seiteninhalt

Offener Unterricht

In den offenen Unterrichtsphasen haben die Kinder die Möglichkeit, individuell und selbstständig zu arbeiten.

Dies bietet einige Vorteile:

  • die Kinder arbeiten selbstständig; sie übernehmen so zunehmend die Verantwortung für ihr eigenes Lernen.
  • die Kinder arbeiten individuell nach eigenem Lernvermögen und Lerntempo; dadurch wird Über- oder Unterforderung vermieden, wodurch die Lernlust deutlich steigt.
  • die Entscheidungsfähigkeit wird gefördert, da die Kinder selbst auswählen, in welcher Reihenfolge sie die Aufgaben bearbeiten.
  • durch das gegenseitige Helfen und Erklären lernen die Schüler, sich konstruktiv Hilfe zu geben und auch von den Mitschülern Hilfe anzunehmen.

Formen des offenen Unterrichts

Stationen
Stationenarbeit ist eine Unterrichtsform, in denen die Kinder zu einem bestimmten Fach Aufgaben bearbeiten. Die Reihenfolge dieser Aufgaben kann entweder festgelegt oder frei wählbar sein. Hier gibt es in der Regel ein Pflichtpensum, das verbindlich erledigt werden muss. Die Kontrolle der Aufgaben erfolgt entweder durch den Schüler selbst mittels einer Kontrollkarte oder durch die Lehrkraft.

Werkstätten
Werkstattunterricht ist eine offene Unterrichtsform, in der den Kindern zu einem bestimmten Thema verschiedene Aufgaben angeboten werden. Diese Aufgaben stammen aus verschiedenen Fachbereichen, so dass ein ganzheitliches und fächerübergreifendes Lernen ermöglicht wird.

Auch bei den Werkstätten gibt es ein verbindliches Pflichtpensum. Die Kinder wählen sich eine Aufgabe aus, bearbeiten diese und kontrollieren sich schließlich selbst mithilfe des Kontrollblattes. Anschließend hakt das Kind die Aufgabe in seinem Werkstattplan ab.

Häufig können Aufgaben gemeinsam mit einem Partner bearbeitet werden. Hier lernen die Schüler, gemeinsame Absprachen zu treffen und miteinander zu kooperieren.

Basar

Ein Basar? In der Schule?! Das klingt nach orientalischem, lebhaften Marktreiben  und es stellt sich Ihnen sicher die Frage: Wird in der Klasse jetzt schon gefeilscht und gehandelt? Ja und nein!

Nein, denn bei dieser Methode geht es nicht um Ein-  oder Verkaufen von Waren, sondern um das Austauschen von Wissen, das Sammeln von Ideen oder auch das Diskutieren über offene Fragen. Das geschieht in kleinen Gruppen und: Ja, dabei geht es gelegentlich wie auf einem Basar oder Marktplatz zu! Und das ist durchaus erwünscht!

Wie kann man sich das nun im Unterricht vorstellen? Zum Beispiel steht  in der zweiten Klasse nun der Igel neu auf dem Programm. Jedes Kind überlegt und notiert zunächst einmal für sich, was es schon alles über dieses Tier weiß und noch erfahren möchte. Im nächsten Schritt treffen sich Kleingruppen im Klassenzimmer und teilen sich gegenseitig ihr Wissen mit oder stellen sich Fragen. Nachdem nun bereits einiges an Wissen über den Igel ausgetauscht wurde, treffen sich die Kinder mit neuen Gesprächspartnern. Dies wiederholt sich einige Male, bis auf ein Zeichen hin alle Schüler wieder auf ihre Plätze gehen. Anschließend wird im Klassenverband gesammelt, was an Informationen ausgetauscht wurde.

Diese Unterrichtsmethode ermöglicht den Meinungsaustausch in einer kleinen Gruppe, so dass jedes Kind zum Mitteilen kommt. In kurzer Zeit kann man damit Vorwissen erfassen, Erklärungsansätze finden, Vorhaben und Projekte organisieren und vieles mehr. Dass es dabei etwas lebhafter zugeht, nimmt man dabei doch gerne in Kauf!

Unterrichtsmethoden: „Kugellager“

Das Kugellager ist eine beliebte Unterrichtsmethode und hat die Absicht, dass die Schüler sich zu einem eng abgesteckten Thema mit einem Zufallspartner besprechen. Durch mehrfachen Partnerwechsel können mehrere Meinungen gehört und ausgetauscht werden. Alle kommen dabei zu Wort. Die Schüler gewinnen dabei an sprachlicher Sicherheit und Selbstvertrauen, weil man nicht vor der ganzen Klasse, sondern immer nur mit einem Partner sprechen muss. Sie bringen ihre eigenen Ideen oder auch Lösungsvorschläge ein und können sich auch eine Rückmeldung geben. Beispielsweise kann aber auch in Mathematik das Einmaleins geübt werden.

Das Kugellager besteht aus einem Innen- und einem Außenkreis. Die Schüler stehen mit dem Gesicht zueinander. Auf ein Zeichen wird zum nächsten Partner gewechselt, d.h. der Außenkreis geht einen Platz weiter. Das Gespräch beginnt von vorn.

Stex: Die Stamm- und Expertengruppen-Methode

Die Stamm- und Expertengruppen-Methode (Stex), ist eine Unterrichtsmethode, bei der die Schüler in Gruppen (Stammgruppen) ein bestimmtes Thema erarbeiten. Dieses Thema stellen sie im Anschluss an die Erarbeitung als Experten den Kindern aus den anderen Gruppen vor.

Durch das Selbstformulieren der gewonnenen Erkenntnisse werden diese verinnerlicht, und durch das Selbst-Herausfinden von wichtigen Teilaspekten üben und erproben die Schüler Fähigkeiten der Informationsentnahme und Informationsbewertung.

Bei der Weitergabe in den Stammgruppen üben die Schüler idealerweise noch ein paar Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Kritikfähigkeit, insbesondere die Fähigkeit zum kritischen Zuhören und Nachfragen.

Der Lehrer übernimmt die Rolle des Lernprozesshelfers und Beraters, und greift möglichst wenig ein.
Wir haben diese Methode so ausprobiert, dass sich im Anschluss an die Erarbeitung in den Stammgruppe neue Gruppen gebildet haben, in denen aus jeder Gruppe ein Schüler war, der seinen neuen Gruppenmitgliedern jeweils sein Thema vorstellte. So war jedes Kind einmal der Experte.

A. Spielmann

Team-Dienste

Wenn Schüler in Gruppen an einem Auftrag arbeiten ist es wichtig, dieser Arbeit eine Struktur vorzugeben, sodass sie zielführend und in einem angemessenen Rahmen stattfinden kann. Eine Möglichkeit der Realisierung ist, die Kinder in festen Gruppen zusammenarbeiten zu lassen, in denen jedes Kind verbindlich ein bestimmtes Amt übernimmt. Welches das jeweils ist, wird vorab auf der Gruppenkarte eingetragen.

So ist ein bestimmtes Gruppenmitglied über einen festgelegten Zeitraum dafür zuständig das nötige Material an den Platz zu holen bzw. wieder zurückzubringen (Holer, Bringer), ein anderes dokumentiert die Ergebnisse (Schreiber), ein weiteres überwacht den Zeitrahmen (Zeitwächter) und wieder ein anderes kümmert sich um die Einhaltung der zuvor festgelegten Regeln (Regelwächter).

Der Gruppensprecher wiederum hat die Aufgabe, der gesamten Klasse die Ergebnisse seiner Gruppe zu präsentieren. Je nach Gruppenstärke kann es auch noch einen Helfer geben, der einspringt, wo bei der aktuellen Aufgabe Hilfe nötig ist. Wichtig ist, dass alle Ämter innerhalb der Gruppe nach einer gewissen Zeit rotieren (Gerechtigkeit).

Dies ist eine gut geeignete Methode, um bei den Kindern Verantwortungsbewusstsein anzubahnen und Streitigkeiten sowie Durcheinander vorzubeugen.

Weitere Informationen

Kontakt

Grundschule Bessenbach
Ludwig-Straub-Straße 4
63856 Bessenbach
Tel.: 06095 2455
Fax: 06095 8515
E-Mail schreiben

Sekretariat

Frau Tanja Seibert
Raumnummer: 133

Öffnungszeiten
Mo., Di., Do., Fr.,
08:15 - 12:00 Uhr

Aktuelles & Neues

Alle wichtigen Nachrichten und Meldungen der Grundschule Bessenbach!

Weiter zu Aktuelles